Books von Foer und Ruge

Was gibt es besseres als ein gutes Buch? Zugegeben, da fällt mir dann schon noch was ein, aber ich liebe es mir Sonntags den Popo platt zu sitzen, weil ich so von einer geschriebenen Welt eingenommen werde, dass ich alles andere ausblende.

Ein wirklich gutes Buch, bei dem sehr tief in die mehr oder weniger ernsthaft jüdische Seele taucht. Ich schließe mich den sehr positiven, aber auch den kritischen Stimmen über das Werk an, denn auf der einen Seite ist es streckenweise mitreisend, komisch, tiefsinnig und überhaupt, auf der anderen Seite hat es an gewissen Stellen Längen:

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Nichts desto trotz bin ich bekennender Foer Fan, wobei ich seine Vorgängerwerke „Alles ist erleuchtet“ und Extrem laut und unglaublich nah“ mehr empfehlen würde. Insbesondere, wenn man es bislang frevelhaft versäumt hat Foer zu lesen 😉

Da ich in meiner kleinen aber feinen Bibliothek nur Hardcover aufbewahre, hat es mir in diesem Fall nicht sehr leid getan das Buch in unserem Hausflur für eine zweite Liebe freizugeben. Es war wie Eugen Ruge „Follower“ sofort weg:

Mit dem aktuellen Roman von Ruge geht es mir leider ähnlich. Es kommt an den Vorgänger „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ nicht die Bohne heran. Eine meiner ganz großen Empfehlungen und zu Recht mit dem deutschen Buchpreis versehen:

 

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