Lieblingsautoren – Murakami, Boyle, Tusset

Derer gibt es so einige. Ganz weit vorne ist sicher Haruki Murakami.

Haruki Murakami

Ein wahrlich abgedrehter japanischer Tausendsassa, von dem ich nicht ernsthaft ein Buch herausgreifen kann, dass ich besonders empfehlen würde, denn ich finde sie einfach alle genial. Zuletzt gelesen habe ich mit größter Leidenschaft „Die Ermordung des Commendatore“ Band 1 & 2 Mehr). Für Murakami muss man ‚bereit‘ sein und obwohl seine Geschichten häufig ins Mythische abgleiten, braucht man kein Fantasy-Fan zu sein (was ich definitiv nicht bin). Murakami ist erzählerische Glanzleistung, ist Philosophie, ist leichtfüssig und gleichzeitig schwermütig. Man bekommt ihn nicht wirklich so richtig eingeordnet. Gott-sei-Dank…

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Eine kleine Auswahl meiner Murakami Bücher

Pablo Tusset

Ein nicht minder, nein vielmehr ein noch viel abgedrehterer Autor, den ich sehr ins Herz geschlossen habe ist Pablo Tusset. Mit Titeln wie „Das Beste, was einem Croissant passieren kann“, „Im Namen des Schweins“ und „Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen“ (mein absoluter Liebling dieser Highlights) hat sich der Spanische Autor eine Fangemeinde aufgebaut, die diese Bücher zum schreien komisch findet. Jedesmal, wenn ich eines seiner Bücher lese, von denen es leider viel zu wenige gibt, musste ich laut auflachen und wurde mit einem tadelnden Kopfschütteln meines Mannes bedacht. Nachdem ich ihm die Stelle allerdings vorgelesen hatte (unter Lachtränen), konnte er auch nicht an sich halten. Das ist witzig auf einem ganz hohen Niveau und einem Einfallsreichtum, der viele in den Schatten stellt! Mehr

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Pablo Tusset ein irre genialer Autor

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TC Boyle

Ein für mich ganz großer ist auch T.C. Boyle. Wer ihn noch nicht kennt, sollte vielleicht mit seinem berühmtesten Buch „Wassermusik„, zumindest war das mein Einstand in meine TC Boyle Sucht. Ich habe alles von ihm gelesen und ähnlich wie mein geliebter John Irving hatte er großartige Bücher und 2-3, die nicht ganz so großartig waren. Meine ultimativen Empfehlungen aus seiner Feder sind:

Grün ist die Hoffnung, Drop City, América, Willkommen in Wellville, Hart auf Hart, San Miguel

Boyle ist ein eleganter Autor, der tief in seine Protagonisten eintaucht. Er kann spannend, lustig, sarkastisch und ist ein fabelhafter Beobachter, der all das auch zu Papier bringen kann. Er legt den Finger in jede Wunde hat hochinteressante Hintergründe. Derzeit leses ich sein aktuelles Buch „Die Terranauten“, das wie „Wassermusik“ auf einer wahren Geschichte beruht. Am liebsten lese ich die Büchergilde Editionen, weil sie besonders schön gestaltet sind. Es geht um ein Expriment namens „Biosphäre 2“, dass Anfang der neunziger Jahre in Tucson, Arizona von Wissenschaftlern durchgeführt wurde mit dem Ziel ein geschlossenes, möglichst von der Außenwelt unabhängiges, sich selbst erhaltendes ökologisches System zu schaffen, um zum Beispiel ein Leben auf dem Mars zu simulieren. Die ersten 100 Seiten fand ich schonmal klasse. Ich werde berichten, wenn ich fertig bin.

Büchergilde Edition von Die Terranauten

 

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