Tea for two, you for me…

Falls Ihr es nicht wusstet: für Tee kann man genauso viel ausgeben, wie für Kaffee. Der Kaffee Hype ist ja, ähnlich wie Gin-Tonic, ungebrochen.

Sowohl die Bohnenauswahl, als auch die Mahlart,  die Auswahl der richtigen Filter und die Temperatur, sowie Aufgiesgeschwindigkeit spielen (angeblich) eine Rolle für den finalen Geschmack. Es stimmt schon. Mein Mann ist dem „back to traditional“ auf den Grund gegangen und brüht Kaffee nun wieder frisch auf. Frisch gemahlener Kaffe, eine Spur Kardamon, eine Prise Salz und dann gaaaaaanz langsam aufgießen und zwar mit der eigens dafür angeschafften Aufgusskanne (aus Japan), die High End Aroma herauskitzelt. Befüllt wird die Chemex Kaffee-Karaffe (steht sogar im Museum of modern Art). Und ich gebe gerne zu: der Aufwand lohnt sich! Der Kaffee schmeckt wunderbar aromatisch und der Schöpfungsprozess ist sehr nett anzuschauen 😉

Aber mach das mal Morgens vor der Arbeit…

Also in ich zum Teetrinken übergegangen. Und den kleingepackten Teeabfall in Beutelchen tue ich mir dann doch auch nicht an. Zumindest seit dem ich einmal in einem Bremen-Teekontor Laden in Wiesbaden war, den es heute leider nicht mehr gibt. Das sehr feine Ehepaar hatte mich in diesen duftenden, ruhigen Laden bezaubert. Sie hatten mich mit einem Grünen Tee angefixt, der bis heute mein Liebling ist Milky Oolong. Grünen Tee mochte ich nie, aber diesen Tee muss jeder lieben. Die Beschreibung auf der Shopseite des Tee-Kontor, wo ich nun immer bestelle liest sich wie ein Gedicht und versprochen – so schmeckt er auch!

„In den handgerollten Kügelchen der grün ausgebauten Oolong-Spezialität aus der Chinaprovinz Fujian steckt faszinierender Genuss: cremig, vanillig und dezent fruchtig. Das macht den Tee kostbar und köstlich zugleich.“

Er ist alles andere als günstig, aber jeden Aufguss verwende ich 3 mal. Beim ersten muss man genau auf die Zeit achten, denn grüner Tee wird schnell bitter. Beim 2. Mal schmeckt er optimal. Ein Traum. Beim 3. Aufguss füge ich einen halben Löffel frischen Tee hinzu. Wichtig ist die Temperatur des Aufgusses. Ich wärme meine Teekanne auf dem Stöfchen vor und wähle bei meinem Wasserkocher von Gastroback die entsprechende Teesorte aus. Sehr praktisch!

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Mittlerweile habe ich 3 Sorten immer in meinem Programm, bzw. in meinen wunderschönen Chinesichen Teedosen: „Huang Cha“ (derzeit nicht lieferbar), der tatsächlich eine Note von geröstetem Brot hat und der einzige schwarze Tee „Superior Fancy“, der ganz leicht nussig-fruchtig mundet, ohne aromatisiert zu sein und der günstigste der Drei ist.

Exkurs: wie sagte schon unser schottischer B&B-Wirt Brian beim Frühstück „here’s Tea and over there the funny ones“ verzog dabei das Gesicht und deutete auf Pfirsich, Erdbeer und anders aromatisierte Tees, um gleich darauf noch angewiedert den Kopf zu schütteln. Da stimme ich uneingeschränkt zu.

Ich mag meinen Tee leicht gesüßt und warm, um nicht zu sagen heiß, weswegen sich für mich die doppelwandigen Tassen von Bodum anbieten. Damit verbrüht man sich nicht die Finger, aber Tee bleibt schön warm.

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Bodum doppelwandige Tassen

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Bezugsquellen:

http://excellentas.de/produkt/hario-buono-drip-kettle

http://excellentas.de/produkt/chemex-kaffee-karaffe

https://www.tee-handelskontor-bremen-shop.de/milky-oolong-1951?c=26

https://www.gastroback.de/tee-wasserkocher-fruehstueck/teekocher/146/design-wasserkocher-advanced-pro?c=26

https://www.bodum.com/de/de/10605-10-bistro

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