Rote Beete ein alter Hut? Mitnichten!

Seit Jahr und Tag bin ich ein großer Fan von roter Beete. Viele Frauen (warum auch immer) haben ja das Problem Eisenmangel. Da kann die rote Beete Abhilfe schaffen und das sicherlich schmackhafter, als es die beliebten schwarzen Tabletten aus der Apotheke können. Anders als diese hinterlassen Sie auch keine Verstopfung oder kohleartige Ausscheidungen, nein, vielmehr werden die nächsten Hinterlassenschaften herrlich Rot 😉 Und keine Sorge, wenn auch der Urin rötlich eingefärbt ist. Das ist ganz normal.

Ein starker Farbstoff ist rote Beete allemal, das merkt man spätestens, wenn man die Knolle mal ohne Einweghandschuhe geschält und damit hantiert hat. Aus diesem Grund bin ich persönlich dazu übergegangen die eingeschweißten, bereits geschälten und gekochten rote Beete zu verwenden. Wichtig ist hier der Kauf der Bio-Qualität, da konventionelle Produkte zu viele Nitrate enthalten.

Was ich an der roten Beete liebe ist zum einen die gesundheitliche Wirkung (blutdrucksenkend), aber allen voran den Geschmack. Erdig beschreibt es am besten.

Varianten

Ich liebe rote Beete in Salatform. Rote Beete in Scheiben schneiden und mit einem schönen Meersalz würzen. Bisschen Olivenöl und Pfeffer dazu. Einfach lecker.

Sehr gerne mag ich auch die oben genannte Variante mit Ziegenkäse und Oliven. Schnell gemacht, gesund und lecker.

Oder – zugegeben ein bisschen pervers – Blattsalate, rote Beete, Frühlingszwiebeln und Handkäs. Bin ja schließlich Wahlhessin 😉

Rote Beete mit Handkäs

Zutaten

Für meine Salatsossen greife ich auf immer diegleichen Produkte in unterschiedlicher Konzentration zurück. Ein-zwei Löffel Joghurt dazu, je nachdem wieviel Chilli von dem Patatas Braves Gewürz (gibt es beim OlioCeto) erwischt habe, gut mixen und ab dafür.

Besonders gut passen rote Beete auch zu Kartoffeln, da sich die erdigen Aromen toll ergänzen. Ich persönlich mache zu Kartoffeln auch immer noch Avocado, um die Sämigkeit und den Geschmack zu unterstützen:

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Ein guter Freund reibt die rote Beete lieber roh und verfeinert mit Apfel. Die schwere Erdigkeit geht mit der süße des Apfels auch ganz wunderbar.

Rote Beete habe ich immer im Haus. Passt hervorragend zu einer Schnitte kräftigem Bauernbrot, wie auch zu Kartoffel, Nudel, Reis, Salat und Gemüsegerichten. Kurz: zu allem. Einen Bortsch habe ich leider noch nie gegessen, da muss ich mal meine russische Blinilieferantin fragen, ob sie für mich kocht 😉