Mal anders, aber lecker: Gastroglück

Moin Ihr Lieben.

Was war denn das bitte für ein Wochenende?!

Sonne satt, alles offen, Corona Schnee von Gestern …

Obwohl es mir durchaus streckenweise ein bisschen unheimlich war, wollte ich die maximale Freiheit, quasi wie Urlaub, doch auch nutzen, also nix wie raus und losgeschlemmt.

Klar, dass ich es leicht übertrieben habe und meine Waage unter mir stöhnt. Aber der Reihe nach:

Ich konnte nicht wiederstehen fremdzufrühstücken. Ein wunderbares Gefühl und in der Löffelbar in Düsseldorf auch ein wunderbar leckeres Erlebnis:

Mehr Auswahl geht nicht … und die Qualität: Top!

Nach dem Geschlemme musste einfach spaziert werden. Doch oh je, das nächste Leckerli hat nicht lange auf sich warten lassen. Eistee. Yummi. An einem so trashig coolen Laden konnte ich echt nicht vorbei gehen! Lecker und nicht zuuuuuu ungesund.

Gut nur, dass man mit dem Fahrrad da war und so alibi-mäßig ein bisschen am Rhein entlang zum Stadtstrand gefahren ist. Peinlich, dass die Felgen aufgesetzt haben, aber es war halt auch wirklich nicht viel Luft in der Gazelle, die seit Monaten ein Schattendasein geführt hatte.

Der großzügig eingeschenkte Gin-Tonic am „Stadt-Strand“, in schon fast sardinen-nahen Zuständen, hat den Bauch auch nicht wirlich entspannt. Weiß man ja, dass Alkohol das Gegenteil von zügigem Verdauen, bzw. Beseitigung des Völlegefühls bewirkt, denn er wird zuerst abgebaut … mit anderen Worten, dass Essen liegt noch länger im Magen. Aber dafür ist der Kopf so benebelt und durch die Loungemusik zusätzlich weichgespült, dass es gleich weitergehen kann.

Und auf dem Heimweg, was willste da machen, wenn ganz spontan das Restaurant einen Platz frei hat, wo man sonst monatelang im Voraus reservieren muss.

Man MUSS die Feste feiern, wie sie fallen, also Augen zu und Mund auf. Köstlich, was da israelisches reinflattert!

Der kurze Radelheimweg und sogar der anschließende Sport daheim brachten keine wirkliche Erleichterung, so dass ich für dieses Urlaubswochenende – ja, so kam es mir wirklich vor – einen Obstmontag eingeschoben habe.

Notiz an mich selbst: nicht mehr auf die Waage steigen!

Dieser Tage macht sich mein Mixer sowas von bezahlt, denn er dröhnt quasi in einer Tour beim Smoothie und / oder Eiskaffee mixen. Kühler Genuss pur.

Und bei Euch so? Wie habt Ihr diese Öffnungen erlebt? Seid Ihr rausgegangen? War es Euch so unheimlich wie mir, ohne dass Ihr widerstehen konntet?

Ich auf alle Fälle, bin schon wieder auf dem Weg zu einem kleinen Feierabendbierchen am Rhein.

Was soll ich sagen: es ist endlich Sommer und die Lockerungen kommen genau zum richtigen Zeitpunkt.

Gehabt Euch wohl!

23 Kommentare zu „Mal anders, aber lecker: Gastroglück

  1. Man, das ist Urlaubsfeeling pur und das in Düsseldorf! Wir waren ganz brav… haben unsere Decken und Körbchen gepackt und haben uns auf die Wiese gelegt und die Sonne genossen. Habe eine Ecke gefunden, wo noch sehr wenig Leute werkehren. Da ist man von den Massen weg. Ich freue mich auf jeden Fall über die Öffnungen und Sonne… endlich mal! Liebe Grüße!

  2. Wie gut ich solche kulinarischen Ausschweifungen kenne, … würde ich aber natürlich nie nicht zugeben – schon gar nicht öffentlich.

    Kannst du mir nicht mal eine Waage schenken, die mir nciht den Tag versaut? Das würde meiner Stimmung echt Auftrieb geben. 😉

    1. hihi….kannst meine haben 🙂
      Aber der Tag war einfach zu schön, um sich davon vollständig stören zu lassen…manchmal überlege ich ernsthaft meine Eitelkeit dem ungehemmten Schlemmen zu opfern. Aber man muss ja auch langfristige Wunschvorstellungen pflegen. Der Plan liegt ab 70 Jahren, angefangen mit meiner Sahne-Geburtstagstorte vor, die ich mit niemandem teilen werde.

  3. Das hat sich mit Sicherheit angefühlt wie ein Kurzurlaub liebe Nicole, da möchte ich am liebsten gleich auf eine Stippvisite vorbeikommen und mir von Dir alles zeigen lassen und mit Dir zusammen schlemmen.
    Genieße weiter Deine wunderschöne Umgebung und hab eine gute Woche.
    Ganz liebe Grüße
    Sigi

  4. Meine liebe Schwester,
    Schlemmen ist etwas feines und man sollte nie nie nie ein schlechtes Gewissen danach haben. das ist doch voll kontraproduktiv. Zumal du doch gelebte Askese bist. Ich steige seit Jahren auf keine Waage mehr. Es zerstört schlicht meine Einstellung und ich lebe nur jetzt. An der Himmelspforte wird mich keiner fragen, ob ich Currywurst gegessen habe.
    Das Frühstück sah phantastisch aus und ich mag israelisches Essen.
    Es ist schön, was alles wieder geht, aber auch mir sind die Massen unheimlich. Unheimlicher als vorher schon.
    Ich bleibe vorsichtig und ich schicke dir Gazelle und der Gazelle (passend) eine fette schwesterliche Umarmung,
    Nicole

  5. Ich bin noch gar nicht gross in den Genuss gekommen. Was mir allerdings aufgefallen ist – Autos….wo kommen denn auf einmal die ganzen Autos samt Fahrer her? Es ist zur Zeit soviel Verkehr, dass ich echt total genervt bin.
    Aber ich freue mich, bald auch diese Freiheiten wieder geniessen zu können.
    Jetzt müssen nur noch die Masken fallen….

      1. Ja – komisch – sollte man meinen, dass mehr Leute mit dem Fahrrad unterwegs sind…
        Wir wohnen ländlich – da braucht man schon ein Auto….

      2. Als ich noch in der Stadt wohnte, hab ich auch sehr viel, ach fast alles, mit dem Fahrrad gemacht – aber ich vermisse es nicht…obwohl man hier echt fast alles mit dem Auto machen muss, das nervt manchmal.

  6. Liebe Nicole, wie toll sieht doch dein Rad mit dem Korb hintendrauf aus, fast schon ein bisschen nostalgisch. Aber schon dass du damit auch gleich wieder dem Radfahren frönen konntest – da haben wir also beide die Pedale getreten und beide einen schönen Tag in der Sonne verbracht und auch beide lecker gespeist. Nur leider gab es bei mir nichts Israelisches – das muss unbedingt auch bald mal wieder sein, einfach köstlich dieses Essen. Nur der Eistee ist überhaupt nicht Meins, auch wenn er jetzt so richtig stylisch daherkommt und wenn es die verschiedensten Kreationen gibt, muss bei mir Tee trotzdem heiß sein. Es freut mich, dass du trotz des Raddiebstahl so ein schönes Wochenende verbracht hast und wer bitte schön braucht schon eine Waage.
    Hab einen ganz wunderbaren Abend, ein Winkerle nach Düsseldorf und alles Liebe Gesa

    1. Hab gerade heute im Wald an Dich gedacht und über Deinen Beitrag gesprochen. Und nach dem Wald bin ich noch kurz einen Gin Tonic trinken gegangen. Es ist einfach beides schön. Und wie wunderbar, dass wir wählen können, oder einfach alles machen können.
      Ich bin echt dankbar.

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