Lieben und Leiden im Ernstfall

Heute ist Mittwoch. Mittwoch wird gebloggt. Ich bin hierbei sehr diszipliniert, auch wenn mir gerade gar nicht der Sinn danach steht. Ich hatte einen grausigen Tag gestern und mir geistert seitdem eine vermeintliche Lebens’weisheit‘ durch den Kopf: Das Leben ist kein Ponyhof. Echt jetzt? Was für ein Mist! Als gäbe es auch nur einen Menschen…

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Sommerliebe voraus – oder nicht?

Nachdem ich mein aktuelles Buch letzte Woche im Büro vergessen habe -ja, ich bin schön, äh schon wieder schwach geworden – musste ich mich heute entscheiden einen Zwischenstopp einzulegen, bis ich nächste Woche vielleicht, hoffentlich, ganz bestimmt wieder ins Büro fahre. Leider noch nicht mit dem Rad, sondern mit den unzuverlässigen, aber dafür leeren Zügen…

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Neblig, trüb, krass, entweihnachtet

So. Wie es sich gehört habe ich alle Weihnachtsdeko entfernt und stelle nach erstem Schrecken fest: je schlichter, je schöner. Ich mag es puristisch. Was soll ich sonst erzählen. Harter Lockdown voraus. Keine Überraschung. Lauter Idioten in USA vom Oberidioten angeführt. Auch keine Überraschung, aber schon krass. Nachrichten schauen ist frustrierend. Da schaue ich im…

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Vögeln, lieben, liegen lernen.

Mit Frank Goosen noch mal tief in die 80-90er Jahre eintauchen. Großartig. Da gibt es Vinyl en masse, Erektionen ohne Ende, Gleichgültigkeit und aber auch echte Liebe. Zur Musik, aber auch zu Menschen, wenn auch letztere mit viel Verwirrung, Schmerz, unendlichem Genuss und Aufregung verbunden ist. Aber ohne Musik geht nichts. Zum einem wird Helmut…

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Do you like my decorations?

Irgendwie bin ich dieses Weihnachten sehr berechnend. Ich berechne die bereits getätigten und voraussichtlich zu erstattenden Ausgaben wegen meines Unfalls. Der administrative Berg, der zu bewältigen ist, nachdem man umgefahren wurde, ist mörderisch (jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa…ein Wortwitz). Ich hoffe ehrlich ein bisschen, dass der Schaden an meinem Rad groß ist, da ich den Nachfolger, mit der kompletten…

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Die melancholische Unschärfe der Welt

Wieder Iris Wolff. Ich fühle mich ein bisschen als Vorleser missbraucht, aber vielleicht bin ich selbst Schuld, weil ich so wenig gute Haare an „So tun als ob es regnet“ gelassen hatte. Nachdem ich die ersten zehn Seiten überstanden hatte – fast hätte ich aufgehört, denn im Ceaușescuschen Rumänien, im Banat, wird mit Schwangerschaftsabbrüchen brutal…

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Verrückt romantische Episoden.

Die Büchergilde beweist einmal mehr ihr feines Gespür für ihre Auswahl. Mit der Schweizerin Simone Lappert, von der ich noch nie gehört hatte, haben sie mir großes Lesevergnügen beschert. Die Story ist bizarr. Eine Frau, Manu, die Gärtnerin, steht auf dem Dach, offenbar, um ihr Leben zu beenden. Mit dieser Entscheidung beeinflusst sie das Leben…

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